Generalversammlung 2006. Auf die Frage, wer denn im Gewehrbereich die

Lücke zwischen den Jungschützen und den „Alten“ schließen solle, kam die

Antwort: wer, wenn nicht die Gewehrschützen selbst. Diese Antwort nahm

Hans-Peter Mauri auf und übernahm die Verantwortung für die Gewehr-

schützen. Seit 2007 ist er zugleich der stellvertretende Vereinsvorsitzende

(Titel: Schützenmeister).

1964 zog der Vater mit Familie nach Wyhlen. Hans-Peter kam sofort in die

Schule nach Rheinfelden. Das hieß: kaum Berührung mit Gleichaltrigen aus

dem Ort. Einer seiner Mitschüler war Edgar Hänggi. Durch ihn kam Hans-

Peter mit Hertenern in Kontakt und auch in den Schützenverein Herten. Hier

fand er, was er attraktiv fand, das Luftgewehrschießen; diesen Zugang hätte

er durch seinen Vater nicht gefunden. Er fand aber im und durch den Verein

noch wichtigeres: eine Gemeinschaft Menschen, in der er als „Auswärtiger“ Anerkennung und Bestätigung fand.

1969 wurde er ordentliches Vereinsmitglied. Zu dieser Zeit trainierten die

Luftgewehrschützen noch im Untergeschoß der Mehrzweckhalle und dort

trugen sie auch ihre Wettkämpfe aus. Aus dem Verein entstand dann die

zweite „An“bindung an Herten – die Fasnachtsclique.

Es folgte eine Zeit der weniger intensiven Bindung an den Verein. Da gab es

eine Ablenkung, die 1977 zur Verlobung führte. Mit dem Bau der Luftgewehrhalle ab 1976 wurde er wieder stärker an den

Verein gebunden; das ist dem Einfluß von Sepp Kähny zuzuschreiben. Unter

dessen Vorsitz wurde er Schriftführer und nach dessen Abtreten blieb er es

unter dem Vorsitz von Ewald Brunner. 1988 bis 1998 führte er den Verein.

Auch er erlebte den Verein als Bauunternehmen: 1972 den Umbau des alten

Gewehrstandes, in dem die Wände gemauert und der Fußboden betoniert

wurde; der Stand wurde stabil und schwingungsfrei. 1976 und bis 1979 den

Bau und Ausbau der Luftgewehrhalle mit Aufenthaltsraum; Toiletten und

Heizung kamen dazu. 1983/84 den Bau des neuen Pistolenstandes und -

bereits unter seinem Vorsitz – 1994/96 die Erweiterung der Luftgewehr-

halle auf 10 Stände; dazu der Einbau einer kleinen Küche und eines Büros.

Woran war er noch beteiligt ?

Am Trottoirfest in Rheinfelden, an dem sich der Verein über Jahre mit einer

Lotterie beteiligte; dabei ging es mehrmals um ein Auto, das Hans Winzer zur Verfügung gestellt hatte. Am Auftritt des „Alpenland-Quintetts“, einer Musik-

Show, die die Leute auf die Tische trieb; dafür bereitete der Vereins die Mehr-

Zweckhalle vor. Am „Centra-Cup“, einem internationalen Vergleich von Jugendmannschaften, den der Verein in Zusammenarbeit mit der Fa. Centra-Viesiertechnik, damals von Helmut Brunner geleitet, vorbereitete und durch-

führte. Centra-Cup ist einen eigenen Beitrag wert. (Diese Aufzählung zeigt nur,

mit wieviel Ereignissen Hans-Peters Wirken im Verein verbunden war; sie nennt deshalb keine anderen Personen, die u.U. auch größere Anteile an diesen Ereig-nissen hatten). Er hat 2009 40 Jahre Vereinsgeschichte mitgestaltet.(hp)