Entdeckt hatten wir ihn auf einem Foto, das uns Rolf Kiefer überlassen hatte; das hieß, daß er schon zeitig im Verein mitwirkte und somit zu befragen war.

Was er als Schütze taugte, hat er nicht erwähnt. Seine Erinnerungen bezogen sich auf die vielen frühen Bauarbeiten am Schützenhaus und die Schützen, mit denen er zusammen geschafft hatte.

Mit Peter Bruch hat er im Sommer 19.. Kabel vom Haus zu den Scheiben verlegt. „Haus“ war damals eine Holzbaracke mit Luken – heute: der KK-Gewehrstand. Mit Karl-Heinz Strauß und Erwin Wolff baute er den kleinen Wirtschaftsraum – heute: der Vorraum zum Schützenhaus, von dem es rechts auf den KK-Gewehrstand, in der Mitte zu den Toiletten und links in die Schützenstube geht.

19.. wurde die „Bretterbude“ umgebaut: Wände und Fußboden wurden ausgesägt, der Fußboden erhielt eine Kies- und Betonfüllung, die Wände zum Hang wurden gemauert. Er strich die Deckenbalken und Wände, gemauert haben Erwin Wolff, Sepp Hänggi und Karl-Heinz Strauß.

Die Quelle am alten Pistolenstand hatte er entdeckt; Karl-Heinz Strauß und andere bauten dort einen Brunnen, der dem Verein bis 2002 gute Dienste leistete, ehe die Quelle versiegte.

Gemeinsam mit Karl Ehret, Helmut Mutter, Gerd Büchert und einem Radlader hat er den Platz am alten Pistolenstand planiert.

Zu Gute hält er sich, daß er sich zeitweilig um die Wirtschaft gekümmert und den Querweg zum Schützenhaus ausgeschnitten hat.

Heute ist er Hobbyjäger; seit 25 Jahren hat er den für Jäger erforderlichen Schein, 2008 hat er die Jagdaufseherprüfung abgelegt. Die Leidenschaft für die Jagd ist wohl Erbteil aus der Familie. Diese Leidenschaft findet sich auch in seinen Hobbys: Fensterbilder mit Jagdmotiven, monatelanges Basteln an Hirschfängern, Schnitzen

von Knotenstöcken – Material genug für eine Ausstellung.

Ein Blick auf seine Jagdwaffen – ein Traum für Freunde handwerklicher Kunst.

PS. 19.. - d.h. an konkrete Jahreszahlen konnte er sich nicht mehr erinnern.(hp)