Von 1966 bis 1974 lebte er in Herten, Bauzeichner von Beruf, ehe er nach Marktsteft übersiedelte. Treu geblieben ist er dem Verein bis heute. Einen Besuch bei Freunden nutzte er, um zum Schützenfest 2008 zu kommen – oder war es umgekehrt ?

Er hat den SSV als Verein der großen Renovierungen des alten Schützen-

hauses und der Erweiterungen am Schützenhaus in Erinnerung. Auf dem Grundmättle wurde nur mit KK-Waffen geschossen; mit Luftgewehr und

Luftpistole ging es zu „seiner“ Zeit noch in die Halle.

Seine Aktivitäten waren die sonntäglichen Trainingsstunden auf dem

Grundmättle. Dabei ging es gelegentlich auch darum, wer den Schützen-

brüdern zum anschließenden Frühschoppen einen Sekt auszugeben hatte.

An Rundenwettkämpfen nahm er nicht teil. Dafür half er beim Jugend-

training. An die Vorbereitung eines Schützenfestes (für ihn war es eines der ersten Feste) u.a. mit Hans-Peter Mauri erinnert er sich noch gut, vor allem wegen der aufregenden Situationen im Vorfeld des Festes. Was das „Aufregende“ war, hat er im Gespräch übergangen.

Die letzten Jahre in Marktsteft hat er sich in der dortigen Schützengilde um die Beziehungen zu den Hertener Sportschützen gekümmert: gegenseitige Besuche der Jugendmannschaften wurden vorbereitet, Einladungen kamen zum traditionellen Spargelschießen (die Hertener brachten so manches Kilo Spargel nach Hause) und zum Nachtschießen, bei dem vor allem die Kondition der Schützen geprüft wurde.

Die Zahl der Begegnungen nahm mit denen ab, die sie einstmals anregten und in die Wege leiteten und nun aus dem aktiven Vereinsleben ausscheiden.

Gesprochen wurde über das Befinden der gemeinsamen Bekannten und

über die Vereinsarbeit.

Von Interesse für Marktsteft war das Jugendtraining und die Gestaltung der Vereinszeitung „Volltreffer“; ein Satz Belegzeitungen ging mit nach Marktsteft.

Und nach der letzten Generalversammlung wurden in Herten die Karten neu gemischt: im Mai 2009 geht’s wieder nach Marksteft, natürlich auch, um erneut Spargel zu gewinnen. (hp)